• Petra A. Bauer

ÜBERDOSIS ROCKMUSIK ist jetzt bei über 60.000 Wörtern!

Whoop, whoop! Obwohl ich ja schon viele Bücher geschrieben habe, ist das ein toller Meilenstein für mich, weil sich dieses Manuskript schon so lange gewehrt hat.

Ich bin zwar sehr sicher, dass die 60.000 Wörter nicht der Anlass waren, aber Miss Vorschulkind hat mir vorhin vom Einkaufen Rosen mitgebracht :-) Ich habe den Blumenstrauß jetzt neben meinen Monitor gestellt und sehe die hübschen Rosen jetzt (zusätzlich zu dieser Liebesbekundung) auch als Belohnung für meinen Meilenstein an.


Sechzigtausend Wörter.


Das ist eine gute Länge für ein Taschenbuch. Und jemand sagte, "Super, dann bist du ja gleich fertig!"


Ja, ich habe in Vellum schon 195 Taschenbuchseiten, und das sind nur die, die ich nach und nach aus Scrivener rüberkopiert habe, mit allen Übergängen und ohne Lücken. Was nicht heißt, dass ich daran nicht auch ggf. etwas ändern werde, wenn es die Dramaturgie erfordert. Das bedeutet aber auch, dass eine Menge Text, der im hinteren Teil des Scrivener-Manuskripts steht, und den ich noch nicht anständig in den Plot einpassen konnte (ich nenne diese Textabschnitte LitBits), in diesen 195 Seiten noch gar nicht auftaucht.


Und: Ich habe noch etliche lose Enden. Also fühlt es sich überhaupt nicht nach "Super, dann bin ich gleich fertig!" an.


Band 1* hat 243 Seiten. Das ist völlig prima. Es würde aber nochmal ziemlich viel Schreibarbeit bedeuten, bis Band 2 ebenso viele Seiten hat. Doch ich werde sowieso nicht danach gehen, sondern auf die Figuren hören, was die dazu zu sagen haben. Und wenn die Protagonist:innen der Ansicht sind, sie brauchen aber 260 Seiten, dann ist das eben so. Möglicherweise wird die Story nach dem Lektorat ohnehin noch einmal gestrafft. We will see.


Keine Regionalkrimi-Serie


Vielleicht ist das die Gelegenheit, meinen Leser:innen zu dem Krimi etwas zu sagen. Schon bei Wer zuletzt lacht, lebt noch* war klar, dass ich offenbar zu viele skandinavische Krimis gelesen gelesen habe ;-) Soll heißen: Ich schreibe keine klassischen Rätselkrimis, sondern bei mir steht die Ermittlerin im Vordergrund. Ihr Leben, ihre Gefühle, ihre (familiären) Beziehungen. Und aus irgendeinem unerfindlichen Grund ist WZLLN* bei Amazon unter "Landhauskrimis" einsortiert. Vielleicht gerade wegen dieser vergleichsweise gemütlichen Ermittlung, denn ursprünglich war es tatsächlich ein Berlinkrimi.


Nicht falsch verstehen: Auch ÜBERDOSIS ROCKMUSIK spielt in Berlin, aber die Stadt als Kulisse ist für mich nicht mehr wichtig. Es ist kein Regionalkrimi, den sich eine Touristin in die Hand nehmen und damit die Orte im Buch ablaufen kann. Das ist überhaupt nicht meine Intention, und ich habe auch bewusst fiktive Locations dabei.


Das war bei WZLLN* noch anders, weil die Originalfassung als erster Teil einer Regionalkrimi-Reihe im Mitteldeutschen Verlag erschien. Da bin ich zu allen Orten gefahren und habe Recherchefotos gemacht.


Und leider ist das Fotobuch, das ich immer auf den Lesungen herumgereicht habe, wohl irgendwann als Souvenir verschwunden (obwohl ich immer noch hoffe, ich finde es noch irgendwo, aber ich meine mich zu erinnern, dass es nach der Lesung schon nicht mehr da war). Dort hatte ich vermerkt, wo Robina (angeblich) in der Kastanienallee wohnte, etc. Und später hat sich der rbb dort mit mir getroffen und im Rahmen des Formats "Gernsehabend" ein dreiminütiges Porträt von mir aufgenommen und gesendet:

Das wird sicher nicht noch einmal passieren, wenn ich die Serie explizit NICHT als Regionalkrimi promote, aber damit kann ich leben ;-) Ich war schon oft genug im Fernsehen.


Inzwischen habe ich übrigens 61.000 Wörter. And counting.


Ich halte euch auf dem Laufenden!











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